Buddhismus in Thailand

Bei einem Thailand Urlaub werden Sie feststellen, dass der Buddhisnus in Thailand weit verbreitet ist. Sie werden es vor allem an den zahlreichen Wat im Land erkennen. Wat ist die Bezeichnung für einen buddhistischen Tempel, der viele Buddha Statuen enthält. Fast die gesamte Bevölkerung, d.h. etwa 94 Prozent, folgt dem Theravada Buddhisnus. Infos, Entwicklung und Verbreitung des Buddhismus in Thailand, was ein wichtiger Bestandteil im Leben der Thais und Theravada Buddhisten ist.

buddhaDiese Form des Buddhisnus in Thailand stammt von den Mönchsgemeinden ab, die zur damaligen Zeit noch zu den ersten Anhängern Buddhas gehörten, so dass es sich um eine der ältesten noch existierenden Formen des Buddhisnus handelt. In der heutigen Zeit gilt der Buddhisnus in Thailand bereits als Staatsreligion, auch wenn er bisher nicht offiziell eingeführt wurde. Viele Schulen lehren die Doktrinen des Buddhismus, lediglich im islamischen Teil des Landes sieht die Realität anders aus. Bei Thailand Reisen haben Besucher die Möglichkeit, in die Geschichte dieser Religion einzutauchen.

Die Ursprünge des Buddhismus und wie er nach Thailand fand

Bei einem Thailand Urlaub kommen Sie nicht um den Namen Siddhartha Gautama herum. Siddhartha Gautama war der „Begründer“ des Buddhismus. Er lebte etwa 563 v. Christus bis 483 v. Christus, neueren Forschungen zufolge auch etwas später. Er lebte in Nordindien und gehörte einer reichen Adelsfamilie an, die in der Republik Shakyas regierte. Im Palast der Königsfamilie wuchs er wie in einer Art goldenem Käfig auf. Da er Nachfolger seines Vaters werden sollte, wurde ihm in seiner Kindheit eine heile Welt vorgespielt und alles sündige, hässliche und kranke wurde ihm vorenthalten.

Aus diesem Grund war er schockiert, als er zum ersten Mal das wahre Leben außerhalb des Palastes entdeckte und mit Armut, Krankheit, Leiden und Tod in Berührung kam. Als junger Mann mit etwa 29 Jahren beschloss er eine Lösung zu finden, damit das Leiden auf der Welt ein Ende nimmt. Er verließ sein Heim und seine Familie und traf Asketen, deren Lehre er befolgte, was jedoch nicht zum Erfolg führte. Einige Jahre später, mit etwa 35 Jahren, fand er die Lösung in der Kraft der Meditation am Ufer des Neranjara-Flusses bei Gaya. Dieser Moment der Erleuchtung (Bodhi), erbrachte ihm den Beinahmen Buddha (der Erleuchtete).

wat phoÜberzeugt von der Lösung, die er gefunden hatte, zog er durch Nordindien und gründete eine Art Orden für Männer und Frauen aller sozialen Schichten. Erst im Alter von 80 Jahren verstarb er nachdem er ein verdorbenes Gericht verzerrt hatte. Direkt nach seinem Tod, organisierten seine Anhänger ein erstes Konzil, um die heilige Schrift zusammenzustellen.

Bereits 100 Jahre später kam es zum Streit um die Auslegung der Regeln, so dass die Anhänger von Buddha gespalten wurden. Zwei große buddhistische Gruppen entstanden, die Mahasanghika (Mahayana-Buddhismus) und die Theravadin (Theravada-Buddhismus).

Bereits 270 -230 vor Christus fand ein weiteres Konzil statt und der König Asoka entsandte buddhistische Missionare nach ganz Südostasien, um den Buddhismus zu verbreiten. Wann genau jedoch der Buddhismus in Thailand ankam, ist bis heute ungeklärt.

Dies liegt vor allem daran, dass die Bibliothek Ayutthayas mit den Dokumenten, die über die Geschichte des Buddhismus und die Frühgeschichte des Siams berichten im Jahr 1767 durch die Burmesen zerstört wurde. Seitdem haben vor allem Spekulationen und Vermutungen Hochkonjunktur, was Thailand Reisen noch geheimnisvoller und unterhaltsamer machen.

ayutthayaEine verbreitete Theorie in Thailand geht davon aus, dass der Buddhismus in der Form, wie er heute im Land noch besteht durch das Volk der „Mon“ in der Region Nakhon Pathom Verbreitung fand. Die „Mon“ spielten deshalb eine so wichtige Rolle für den Buddhismus in Thailand, da sie vorhatten ein buddhistisches Königreich in Südostasien zu errichten. Die heute verbreitete Form des Buddhismus, der Theravada-Buddismus breitete sich dann jedoch erst wesentlich später unter dem König Ramkhamhaeng aus, der 1279 zum König von Sukhothai wurde.

Regeln und Philosophie des Buddhismus in Thailand

Betrachtet man das Motto des Buddhismus „Alles Leben ist Leid“, so ist kaum zu glauben, dass die lebensfrohen Thailänder diesem Glauben angehören. Der Widerspruch irritiert die Besucher bei einem Urlaub in Thailand zwar, aber für die Thais selbst stellt er kein Problem dar. Zu den fünf wichtigsten Sittenregeln des Buddhismus in Thailand gehören die Gebote nicht zu töten, nichts zu stehlen, keinem Sinngenuss nachzugehen, der anderen schadet, keine verletzenden Worte einzusetzen und nichts Berauschendes einzunehmen.

Wie bei anderen Religionen auch, kennen die Thailänder zwar diese Gebote, doch das heißt noch lange nicht, dass sie sie auch hundertprozentig befolgen. Als fester Bestandteil des Buddhismus in Thailand wird die Meditation betrachtet, wobei auch hier ein Widerspruch zwischen der Idealvorstellung von Weisheit, Frieden, Harmonie und Sparsamkeit und dem materiellen Streben der Welt besteht. Bei religiösen Veranstaltungen in einem Wat bzw. Tempel herrschen daher Äußerlichkeiten wie Pünktlichkeit, Reinheit und sorgsamer Umgang mit den Buddha Statuen vor.

Daher sollten auch Besucher in den Wat bzw. Tempel der Thais, von denen es etwa 30.000 im ganzen Land gibt, die Regeln einhalten. Im Wat bzw. Tempel gibt es drei Schätze, die dort vereint werden: Buddha, Dharma und Sangha. Ein Tempel besteht aus einem ganzen Gebäudekomplex, der sowohl buddhistisches Kloster als auch umliegende Gärten umfasst. Infos, Entwicklung und Verbreitung des Buddhismus in Thailand, was ein wichtiger Bestandteil im Leben der Thais und Theravada Buddhisten ist. Dies ist nur ein kleiner Teil des Entdecken Sie selbst die wertvolle Geschichte dieser geheimnisvollen Religion und das kulturelle Erbe auf einer Reise in eines der vielfältigsten Länder der Welt.

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