Tempel in Bangkok, der Hauptstadt von Thailand

Die großen Tempelanlagen von Bangkok - Grand Palace, Wat Phra Kaeo, Wat Pho und Wat Arun

Bangkok, Traummetropole und Hauptstadt Thailands, vermag moderne und traditionelle Baukunst zu vereinen. Grandiose Wolkenkratzer und aufsehenerregende Paläste, in deren Hallen heilige Buddha-Statuen thronen, schaffen ein stilvolles Ensemble, das typisch für Bangkok ist.

grand palaceDie Hauptstadt Thailands hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer pulsierenden Metropole entwickelt, die an Vielschichtigkeit kaum zu übertreffen ist. Bangkok ist mit hochmodernen Wolkenkratzern, mehrstöckigen Shoppingmalls und traditionellen Märkten gesegnet, die in einem Urlaub zu einem Zwischenstopp einladen.

Es gibt nur wenige Städte weltweit, die über ein derart kontrastreiches Angebot verfügen. Die fulminante Metropole, die sich am Golf von Thailand erstreckt, ist auch Standort bedeutender Tempelanlagen, die weltweit Aufsehen erregen.

Die geschwungenen Dächer, die der krönende Abschluss dieser majestätischen Bauwerke sind, fallen schon von Weitem auf. Für die Thais, die Einwohner Thailands, gelten die architektonischen Meisterwerke, die mit wertvollen Skulpturen und Blattgold verziert sind, als wahre Heiligtümer und Pilgerziele. Die Räumlichkeiten der Tempel werden mit Ehrfurcht betreten und mit Gebeten und dem Duft erlesener Räucherstäbchen gefüllt.

Wat Phra Kaeo – Hauptattraktion und Teil des Grand Palace

Der Wat Phra Kaeo, auch Tempel des Smaragd-Buddha genannt, wird als nationales Heiligtum der thailändischen Hauptstadt bezeichnet. Immerhin ist die beeindruckende Tempelanlage nicht nur ein Teil des Grand Palace, sondern auch eine der meistbesuchten Attraktionen der Stadt. Der „Palast des Königs“, wie das Gesamtkunstwerk auch genannt wird, ist überschwänglich verziert, weshalb Besuchern beim Anblick dieses Prachtbaus oftmals der Atem stockt.

Hohe Mauern und effektvolle, grimmige Statuen, die Dämonen und Geister vertreiben sollen, werden von pittoresken Pagoden überragt, die ein überwältigendes Gesamtbild schaffen. 66 Zentimeter ist der berühmte Smaragd-Buddha groß, der das Innere der Tempelanlage zu bewachen scheint. Die Skulptur, die aus Jade gefertigt wurde, erhebt sich auf einem vergoldeten Thron, der den gesamten Raum erhellt.

Wat Pho - „Tempel des Liegenden Buddha“

Die Besichtigung des Wat Pho ist auf erlebnisreichen Reisen, die quer durch Bangkok führen, fast schon ein Muss. Der herausragende Tempel, der von schmuckvollen Chedis und Pavillons umgeben ist, beherbergt eine gewaltige vergoldete Statue, die das Innere eines sogenannten Viharns ausfüllt.

wat pho15 Meter hoch und 46 Meter lang ist der Buddha, der in einem Urlaub bildgewaltige Erinnerungsfotos entstehen lässt. In der angrenzenden Universität, deren Entstehung auf den einstigen König Rama III. zurückgeht, werden von den Thais wohltuende Massagen angeboten, welche die heilsamen Kräfte thailändischer Therapien widerspiegeln.

Wat Arun und Wat Ratchabophit

Zwei weitere Tempelanlagen, welche die Reisen mit bleibenden Impressionen füllen, sind hervorragende Vertreter thailändischer Baukunst. Der Wat Arun, auch „Tempel der Morgenröte“ genannt, setzt sich aus mehreren Bauwerken zusammen, die sich am Flussufer des Chao Phraya erheben. Mittelpunkt ist der Prang, der wie eine riesige Pyramide erscheint, die den Palastkomplex mit rund 80 Metern überragt. Zahllose Mosaike und filigrane Porzellanteilchen überdecken dieses einzigartige Gebäude, das über vier Treppen zu erreichen ist.

wat arunDer einstige König Rama V. schuf im frühen 19. Jahrhundert einen Palast, der auch heute noch existent ist. Wat Ratchabophit heißt das Anlaufziel fesselnder Sightseeingtouren. Besucher blicken auf eine reich verzierte Rundgalerie, die einen zentralen Chedi, in dessen Räumlichkeiten eine steinerne Buddha-Skulptur steht, umschließen. Weitere Gebäude, darunter der Phra Ubosot, Phra Viharn und ein Trommelturm, schaffen ein Gesamtkunstwerk, das es in dieser Form kein weiteres Mal gibt.

Wat Mahathat, Wat Suthat und Wat Ratchanaddaram

Die thailändische Hauptstadt ist für eine Vielzahl von Tempelanlagen bekannt, die Architekturliebhaber magisch anziehen. Zu den ältesten Bauwerken gehört der Wat Mahathat, der dem Großen Palast direkt gegenüberliegt. Feudale Wege werden von weißen Chedis, Mauern und tempelartigen Gebäuden flankiert, die mit farbenprächtigen Dächern geschmückt sind.

Im Herzen der Altstadt befindet sich der Wat Suthat, der den ältesten Tempelanlagen der Stadt angehört. 40 Hektar nimmt der Palast ein, der vom einstigen König Rama I. errichtet wurde. 28 steinerne Pagoden säumen eine Kapelle, die 26 Meter breit und 126 Meter lang ist. Das Innere des sakralen Bauwerks, dessen Wände mit Malereien verziert sind, ist über drei Eingänge zu erreichen. Unweit entfernt erhebt sich die 72 Meter hohe Ordinations-Halle, die für prächtige Säulenbauten bekannt ist, die das gewaltige Dach stützen.

Als krönender Abschluss eines unvergesslichen Urlaubs gilt ein Besuch der buddhistischen Tempelanlage Wat Ratchanaddaram, die der König Rama III. für seine Nichte errichten ließ. Wuchtige Säulen stützen das Dach des zentralen Heiligtums, dessen Giebel mit Gold verziert ist. Ebenso üppig geschmückt ist das Innere des Bauwerks, das ästhetische Wandmalereien und eine ansehnliche Buddha-Statue offenbart. Neben einer lebensgroßen Statue des einstigen Königs verfügt die Anlage der Hauptstadt über weitere Gebäude, die sich um das Zentrum gruppieren.

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